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Hallo Bloggerin, ich kann irgendwie keinen Kommentar hinterlassen, deshalb antworte ich dir hier.

Ich freue mich sehr über deine Antwort, und deinen Blog habe ich mir abgespeichert um weiterhin mitlesen zu können.

Mach dir keine Sorgen wegen deiner Worte und Bedenken, die kenne ich nur zu gut, ich kann dir aber versichern das alles was ich sagte ehrlich war/ist und der Wahrheit entspricht.

Ich kann dir das Buch wirklich nur ans Herz legen, mit das Wichtigste bei unserer Erkrankung ist das wir als Betroffene immer genau wissen was diese Krankheit ausmacht und bedeutet.
Man sollte zum Experten seiner Krankheit werden, am Anfang ist das noch nicht so wichtig aber später, wenn es dir besser geht, ist es wirklich hilfreich und wichtig das du gut bescheid weißt.
Auf Dauer kannst nur du selbst beurteilen ob die Dosis deiner Medikamente (noch) stimmt, ob deine Schlafqualität wirklich gut ist oder du andere/zusätzliche Medikamente brauchst usw.
Dann wirst du auch auf bestimmte Faktoren selbst achten müssen wie z.B. auf regelmäßige Blutkontrollen und dergleichen.

Informiere dich, mit Hilfe von Büchern, über das Internet oder durch Vorlesungen, ganz egal, Hauptsache du bekommst nach und nach ein besseres Gefühl für deine Erkrankung.

Natürlich sind Berichte/Bücher von Betroffenen sehr interessant, aber gerade am Anfang würde ich persönlich davon abraten.
Diese Berichte machen einem "Neuerkrankten" oft unnötige Angst und Sorgen und ich denke das kann niemand wirklich gebrauchen.
Solche Bücher sind eher etwas für Menschen die schon etwas stabiler und gut medikamentös eingestellt sind.

Die Gewichtszunahme hat mir auch arge Probleme bereitet, alles in allem hatte ich damals 25 Kilo zugenommen.
Aber mach dir keine Sorgen, wenn dein Körper sich an die Medikamente gewöhnt hat hört der ständige Hunger auf und du nimmst alles was du zugenommen hast sehr leicht wieder ab.
Äpfel sind gut für zwischendurch, allerdings enthalten sie auch recht viel Zucker.
Besser wären Reiswaffeln, diese haben fast keine Kalorien und man bekommt sie in fast jedem Laden, sie sind auch nicht teuer.

Ich kann gut nachvollziehen wie du dich in der TK fühlst, ich war damals auch der einzige Patient mit Schizophrenie/Psychose und habe mich da sehr komisch zwischen den Anderen gefühlt.
Du musst nur immer daran denken warum du dort die Einzige bist: Die meisten Betroffenen landen am Anfang erst Mal auf einer geschlossenen Station und nicht in einer Tagesklinik.
Mich hat dieser Gedanke am Anfang irgendwie getröstet, weil er darauf aufmerksam macht wie stark und gut man gleich am Anfang mit dieser Krankheit umgeht und es daher reicht in eine TK zu gehen.

Lieben Gruß an dich

Nny ( -/- ) 22.2.13 20:50

Hallo Bloggerin.

Ich habe gerade deine Einträge gelesen und wollte dir nur mitteilen wie gut ich dich verstehe.
Bei mir wurde vor rund 8 Jahren Schizophrenie diagnostiziert und ich kann daher gut nachfühlen wie es dir im Moment geht.

Du scheinst dir sehr unsicher bezüglich deiner Tabletten zu sein, daher möchte ich dir gerne einen Rat geben:
Gib nicht auf und setze sie nicht leichtfertig ab.
Ich weiß das Ärzte gerne so tun als wäre mit Tabletten bald alles besser, aber das es fast nie der Fall.
Bei mir hat es über ein Jahr gedauert bis ich die richtigen Tabletten für mich gefunden hatte, bis dahin ging es mir mit allen Mittel schlechter oder sie wirkten gar nicht.
Man sollte jedem Wirkstoff mindestens 6-8 Wochen Zeit geben, fühlst du dich dann nicht besser oder sogar schlechter dann sprich mit deinem Arzt und wechsle auf einen anderen Wirkstoff.
Viele Erkrankte müssen unzählige Mittel ausprobieren bis es wirklich besser wird.

Ich möchte dir ein Buch empfehlen das mir am Anfang sehr geholfen hat:
"Schizophren?: Orientierung für Betroffene und Angehörige"
Du kannst es bei Amazon kaufen, es lohnt sich wirklich, auch wegen den Listen die man sich kopieren und ausdrucken kann, sie helfen dir z.B. direkt jeden Tag zu notieren welche Tabletten du genommen hast und wie du dich an diesem Tag damit fühlst - so sieht man schnell und genau was hilft und was nicht.

Und wegen dem Thema zunehmen:
Diese Art von Medikamenten regen den Appetit an, achte also darauf nicht zu viel und häufig zu essen.
Du solltest mindesten 2-3 Liter Wasser oder Tee trinken um deinem Körper zu helfen die Tabletten besser zu vertragen.
Ob führen diese Tabletten auch zu Wassereinlagerungen, dadurch nimmt man dann schnell und viel zu.
Dem kannst du entgegenwirken indem du dir pflanzliche Entwässerungstabletten kaufst, z.B. mit Artischocken oder Ananasextrakt.
Die bekommst du in jedem Drogeriemarkt, sie sind nicht teuer.
Drei Mal am Tag nimmst du zwei dieser Tabletten, trinkst schön viel und bist in 4-5 Wochen um etliche Kilos leichter und fühlst dich besser.

Ich hoffe ich konnte dir damit ein bisschen helfen und wünsche dir alles alles Gute, gib dir und den Tabletten Zeit, es lohnt sich!

LG,
Nny

Nny ( -/- ) 21.2.13 21:32

Hallo,
hier dürft ihr mir gerne ein Feedback über meinen Blog hinterlassen.
Positive wie negative Kritik, Anregungen oder auch einfach nur etwas zum Gedankenaustausch... ganz wie ihr mögt.
Ich freue mich über jeden Eintrag

Anonyma (Email / Website ) 20.2.13 17:51